Nicht wegschauen, helfen!

Über 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, das ging 2013 aus der UNO-Flüchtlingshilfe hervor. Doch wie bekannt ist es, dass die Hälfte davon Menschen unter 18 sind?

Flüchtlingskinder aus Syrien

Besonders die kleinsten und unschuldigsten leiden an den schrecklichen Folgen des Bürgerkrieges (Foto: © SRK, Lukas Linder img-lukaslinder)

Vor allem in Kriegsgebieten leiden Kinder nicht nur die Not eines Bürgerkrieges, sondern werden auch dazu verdammt als Soldaten andere unschuldige Menschen zu töten. Sie werden zum Kämpfen gezwungen, ihren Eltern entrissen und erleiden Zwangsprostitution und oder werden zu Ehen gezwungen. An einem Ort, an dem Bürgerkriege herrschen und kein Regierungssystem funktioniert, sind neben Frauen, Kinder oftmals die ersten Opfer. Keiner denkt dabei an die tiefen Wunden, die in die Herzen und Seelen der Kinder damit eingebrannt werden und jeder vergisst, dass schnelle Hilfe die einzig richtige Lösung ist. Infantile Träume und die Unschuld von Kindern werden jeden Tag aufs Neue damit zerstört und oft bleibt nur noch die Flucht in ein anderes Land. Dabei erleiden sie nur noch mehr Schmerz, da sie in den meisten Fällen in Camps untergebracht werden müssen ohne zu wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen sowie psychosomatische Leiden sind oft die Folgen. Nachhaltig beeinträchtigt das die Entwicklung des Kindes und viele Mädchen, die Vergewaltigungen durchleiden mussten, werden später oft ausgegrenzt und sind nicht in der Lage jahrelanger Scham zu entkommen.

Vor vier Jahren hat in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg begonnen, der bis heute andauert und bereits 7,6 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen hat. Über drei Millionen Menschen müssen heute andere Länder ihr zu Hause nennen und mehr als eine Million sind dafür in den Libanon geflohen. Nun hat die Süddeutsche-Zeitung berichtet, dass UNICEF gemeinsam mit der Hilfsorganisation Zakaria ein Projekt gestartet hat, bei dem in den Flüchtlingslagern von Beeka-Tal 500 Kinder mit Einwegkameras ausgestattet wurden, um Eindrücke in den Lagern zu dokumentieren. Hier geht es zu den Bildern.

Als Gesellschaft in einem so mächtigen Land wie Deutschland ist es unsere Pflicht diesen Kindern und allen anderen Menschen, die jeden Tag auf der Flucht sind, zu helfen. Als Menschen aus der Mittelschicht oder Studenten, die kein Vermögen besitzen, ist es unsere Pflicht jeden einzelnen Tag darauf aufmerksam zu machen! Weil jeder Mensch es wert ist.

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