Nur ein weiteres Opfer unter Tausend

Folter kennt keine Grenzen: Jeden Tag werden Menschen auf der Welt erpresst, bedroht, misshandelt. Alle schauen weg, es scheint niemanden zu interessieren. Viele der Opfer schweigen, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben. Mexiko gehört zu einem dieser Länder, in der unschuldige Menschen gefoltert werden.

Folter in Mexiko

In Mexiko werden jeden Tag Menschen gefoltert und das ohne Grund (Foto: © act.amnestyus.org)

Claudia Medina ist eine ganz normale junge Frau. Sie lebt in Veracuz, in Mexiko und führt ein ganz normales Leben. Bis eines Tages ihr schlimmster Albtraum war wurde: Eine Gruppe von Soldaten des mexikanischen Militärs brachen in das Haus der Frau ein und verschleppten sie. Mit Elektroschockern wurde Claudia außer Gefecht gesetzt, an einen Stuhl gefesselt, bewusstlos geschlagen und sexuell misshandelt. In einer nahe gelegenen Militärstation hatten die Männer sie hingebracht und sie am Ende für mehrere Stunden der heißen mexikanischen Sonne schutzlos ausgesetzt.

Claudia ist leider nur eine der vielen Opfer, die täglich das gleiche erleben müssen. Doch warum? Welche Motive hat die mexikanische Regierung, die das Foltern von ganz normalen Bürgern zulässt? Mal ganz davon abgesehen, dass Folter in keinem Fall gerechtfertigt werden kann, haben die Täter hier nicht einmal stichhaltige Gründe. Sich einfach irgendwelche Opfer aus der großen Menge auszusuchen und diese dann zu misshandeln, geht gegen jede menschliche Natur.

Mehr noch: Seit 1991 wurden erst sieben Fälle in einem Gerichtssaal verhandelt. Viel zu wenig bis gar nichts wurde laut dem Geschäftsführer von Amnesty International USA Steven Hawkins in den unzähligen Folterfällen getan. Opfer bleiben Opfer, Täter bleiben Täter.

Mit dem Istanbul Protokoll möchte die internationale Organisation an alle Menschen appellieren sich diesem und der weltweiten Kampagne #Stoptorture anzuschließen um zu den Menschen zu stehen, die Opfer brutaler Folter sind. Außerdem steht das Protokoll dafür ein die Behandlung besagter Opfer durch falsche Medikamente und Dosierungen zu stoppen. Helft Amnesty International dabei diesem Leid ein Ende zu machen. Weil Menschen es wert sind.

Hier geht es zur Petition.

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